HSG Hunsrück sichert sich vorzeitig Vizemeisterschaft

HSG Hunsrück – DJK Marpingen-Alsweiler 28:24 (12:11)

In einem jederzeit fairen und guten Oberligaspiel besiegt die HSG Hunsrück die Marpinger Moskitos mit 28:24 und bringt somit drei Spieltage vor Saisonende die Vizemeisterschaft unter Dach und Fach. Nach dem größten Erfolg in der Geschichte der HSG Hunsrück zeigt sich Trainer Sascha Burg beeindruckt von seiner Mannschaft und dem Team ums Team: „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft, die sich die Vizemeisterschaft durch Ihren tollen Charakter und den beeindruckenden Trainingsfleiß hart erarbeitet und verdient hat. Die Entwicklung in den letzten 2 Jahren war nicht zu erwarten und daher gebührt jeder einzelnen Spielerin großer Respekt. Der zweite Platz ist aber auch ein Verdienst der sensationellen Zuschauerunterstützung, meines Trainerteams sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern rund um das Team!“

Beide Teams zeigten mit Spielbeginn, dass Sie gut aufeinander eingestellt waren und dass hier mit einem engen Spiel zu rechnen sein sollte. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde stand es folgerichtig 7:7 unter der sehr guten Leitung des alleine pfeifenden Schiedsrichters Lukas Strüder. Nun legte das Heimteam jedoch einen Zahn zu und konnte sich innerhalb von sechs Minuten auf 10:7 absetzen. Der ehemalige Zweitligist wollte sich jedoch nicht geschlagen geben und verkürzte bis zum Pausenpfiff auf 12:11. Nach dem Wechsel setze sich der Gastgeber zunächst auf 15:13 ab, ehe die Saarländerinnen vier Treffer in Folge erzielten und in der 39. Minute mit 15:17 führten. Nun beorderte HSG Coach Burg Trainertochter Michelle Hartz mit einer kurzen Deckung und sein Team konnte durch einen 6:2 Lauf die Partie drehen und durch den Treffer der abwehrstarken Annika Frank zum 24:20 entscheiden. In der 49. Minute stand die Hirtenfeldhalle Kopf, als Torhüterin Georgiana Martin Stoleru Ihr erstes Tor erzielte. Marpingen agierte im zweiten Spielabschnitt größtenteils mit der 7. Feldspielerin, was die Rumänin ausnutzte. „Vicky Hoemann findet mehr und mehr in die Rolle, die durch die beiden verletzen Spielerinnen entstandenen Rolle der Spielmacherin und war ein wichtiger Faktor in unserem Spiel. Karin Reuter hat nach dem Seitenwechsel wichtige Tore erzielt und Dunja Jost war neben Ihren Toren vom 7 Meterpunkt sehr sicher. Der Schlüssel lag aber vor allem in der starken Abwehrleistung, gegen die sieben Feldspielerinnen hat die Mannschaft sehr stark agiert. Eine tolle Mannschaftsleistung“ erklärte Burg.

Born und Martin-Stoleru(1) – Vollrath, Nicolae, A. Frank (1), M. Frank (2), Reuter (6), Hoemann (5), Jost (11/4), Kappes, Schmiedebach (2), Molz.

 

Quelle: www.mosel-handball.de