SG fällt auf den letzten Tabellenplatz

TSG Friesenheim II – SG Gösenroth/Laufersweiler II 25:24 (12:16)

Es soll einfach nicht sein! Die SG Gösenroth/Laufersweiler unterliegt auch beim Tabellenletzten Friesenheim II und fällt auf den letzten Platz in der Tabelle zurück. Nach dieser Niederlage sollte der Abstieg für die Hunsrücker nicht mehr zu umgehen sein, SG Trainer Jochen Tatsch ist sich schon sicher: „Das Ding ist leider durch!“

Die erste Führung im Spiel gelang den Gastgebern erst in der 56. Minute zum 23:22, bis dahin waren die Hunsrücker die spielbestimmende Mannschaft, die über 1:4 in der 5. Minute bis zum 4:8 in der 14. Minute deutlich führten. Friesenheim II kam jetzt besser ins Spiel, glich beim 9:9 in der 20. Minute aus und folgerichtig nahm SG Coach Jochen Tatsch die Auszeit. Wieder legten die Gäste auf 10:14 in der 26. Minute vor und verteidigten jetzt den Vorsprung bis zur Pause.

Nach dem Wechsel lief es weiterhin nach den Vorstellungen der Gäste, die bis 19:22 in der 49. Minute die Nase vorne hatten. „Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel souverän im Griff. Auf die Umstellung der Gastgeberabwehr nach dem Wechsel auf eine 3:2:1 Formation haben wir die Mannschaft vorbereitet, doch die Probleme waren unverkennbar. Lediglich die Einzelleistungen von Anton Domaschenko halfen uns, den Vorsprung bis hierher zu verteidigen“.

Doch in den folgenden 7 Minuten blieb das Tatsch-Team ohne Tor und so drehte die TSG mit einem 4:0 Lauf zum 23:22 in der 46. Minute das Spiel.

„Wie in vielen Spielen fehlte uns jetzt der Kopf im Spiel, zumal die Gastgeber Anton in Manndeckung genommen hatten. So fehlte jetzt das Laufspiel der Mannschaft und wir ließen die klarsten Chancen liegen“, klagte Tatsch. Es folgte die Auszeit der Gäste, die spannende Schlussphase war eingeläutet. Heinz Löwen gelang der erneute Ausgleich, die Gastgeber legten zum 24:23 erneut vor, der nach seiner Verletzung treffsichere Anton Domaschenko glich wieder aus, doch 31 Sekunden vor dem Ende trafen die Hausherren zum entscheidenden 25:24! „Die Unsicherheit der nicht genutzten Chancen übertrug sich auf unsere 6:0 Abwehr und so kam Friesenheim in den entscheidenden Minuten zu einfachen Toren aus dem linken Rückraum. Symptomatisch für die Verunsicherung war unser letzter Angriff, bei dem wir den Ball ins Aus spielten. Da paßte nichts mehr zusammen und so hat man die Oberliga einfach nicht verdient“, resümierte der SG Coach.

Olivier, J. Schneider und M. Scherschlicht – Conrath, L. Schneider (2), E. Hermann, Nicolae (5), Koch, Saam, Reuter, Löwen (4), S. Hermann (3), Domaschenko (7), Friedrich (3/3)

 

Quelle: www.mosel-handball.de