Gösenroth nimmt sich Urmitz als Vorbild

SG gastiert am Sonntag im Nachholspiel nahe Koblenz – Irmenach hat frei

M Simmern. „Herbstferien“ in der Handball-Rheinlandliga – aber nicht für jeden Klub: Am Wochenende stehen im Verbandsoberhaus zwei Spiele an. Heute (19.30 Uhr) haben Bendorf und Ex-Oberligist Bitburg im direkten Aufeinandertreffen das Gleiche vor: Sie wollen den Rückstand auf den spielfreien Tabellenführer HSG Irmenach (10:0 Punkte) verkürzen. Im anderen Duell zwischen dem SV Urmitz und der SG Gösenroth/Laufersweiler geht es am Sonntag (17 Uhr) beiden Teams vor allem darum, den Kontakt zum Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.
Urmitz hat den Start mit 2:6 Punkten verpatzt, hatte aber auch Pech: In Welling gab es eine 26:27-Niederlage, gegen Bendorf jüngst ein ebenso unglückliches 30:31. Dazu stehen ein klarer Sieg gegen Bad Ems und eine 30:41-Pleite in Kleinich zu Buche. „Mit zwei Punkten steht Urmitz in der Tabelle unter Wert“, sagt Gösenroths Trainer Daniel Fellenzer: „Vom Potenzial gehören sie in Tabellenmittelfeld.“
Dahin wünscht sich auch Gösenroth (3:5 Zähler). „Eine Überraschung in Urmitz wäre wichtig“, sagt Fellenzer. „Gerade auswärts muss man den einen oder anderen Punkt mal mitnehmen, wenn man sich es im Tabellenmittelfeld bequem machen will.“ Die Urmitzer um die Ex-Kastellauner Jan Müller und Moritz Meister sind übrigens ein Vorbild für Gösenroth: Vor zwei Jahren fast abgestiegen stabilisierte sich der SVU in der letzten Saison und möchte jetzt wieder in sicheren Gefilden landen.
Gösenroth, das abgestiegen war und erst dank Weiberns Rückzug wieder im Rheinlandliga-Geschäft ist, soll einen ähnlichen Weg gehen, hofft Fellenzer. Etwas Zählbares in Urmitz am Sonntag wäre dabei ein guter Anfang. Gösenroth hat alle Mann an Bord.bon

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 12. Oktober 2013, Seite 22