1. Herren belohnen sich endlich wieder

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Worms 31:28 (10:11)

Die vielen Gespräche im Hunsrück haben sich wohl ausgezahlt: Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler sorgt als Kollektiv mit dem Sieg über das Spitzenteam aus Worms vor 350 Zuschauern für die Überraschung des Spieltages und feiert den zweiten Saisonsieg!

Doch die Anfangsminuten liefen so gar nicht nach den Vorstellungen von SG Trainer Igor Domaschenko, dessen Mannschaft in der 12. Minute mit 2:6 zurücklag, sich aber auf 5:6 herankämpfte, um die Gäste wieder auf 5:9 in der 18. Minute ziehen zu lassen. Jetzt nahm Domaschenko die Auszeit, nach der sich die Gastgeber fingen und bis zur Pause auf 10:11 herankamen.

„Es wurde das erwartet schwere Spiel, bei dem die Gäste zwar nicht in Bestbesetzung antraten, aber das Team aufboten, das letztes Jahr noch Vierter in der Liga wurde. Wir haben im ersten Spielabschnitt zunächst zu viele Fehler im Angriff gemacht, die Abwehrleistung war in Ordnung, zumal Torhüter Pascal Olivier erneut eine sehr starke Leistung abrief. Es freut mich, dass die Mannschaft Charakter gezeigt hat und sich mit zunehmender Spieldauer steigerte“, lobte Domaschenko.

Nach dem Wechsel blieb es beim Kopf an Kopf Rennen, bei dem sich die SG nach dem 15:15 mit drei Treffern in Folge auf 18:15 absetzten, den drei Tore Vorsprung ab diesem Zeitpunkt verteidigten, um sich letztlich entscheidend vom 26:23 in der 51. Minute auf 28:23 in der 53. Minute absetzte.

„Im zweiten Spielabschnitt hatten wir unser Spiel gefunden. Über die Torwartleistung, einen aggressiven Deckungsverband, der uns viele Tore über die erste und zweite Welle ermöglichte bis zu Positionsspiel. Hier war es im zweiten Spielabschnitt Florian Saam, der vier Treffer gegen die offensive und aggressive Deckung der Gäste erzielte. Für die schnellen Tore sorgte unser Youngster Jona Conrath und ein überzeugend spielender Stefan Hermann. Auf der Mitte führte Nicolae Florin klug Regie. Wichtig war, dass wir im Vergleich zum Offenbach Spiel alle Duelle gewannen. Besonders die Abpraller wurden sichere Beute unseres Deckungsverbandes, dies spricht für die hohe Konzentration meiner Jungs. Diese Leistung heute waren wir auch unserem treuen Publikum schuldig. Es bleibt noch viel zu tun, aber auf diese Leistung können wir aufbauen“, findet der SG Coach.

Olivier und J. Schneider – D. Scherschlicht (3), L. Schneider, Nicolae (3), Koch (3), Saam (4), Conrath (7), Reuter, Löwen (1), Hermann (5), Domaschenko (1), Friedrich (4/3)

Quelle: www.mosel-handball.de