SG Gösenroth/Laufersweiler 1974 e.V.

1. Herren gewinnen Spitzenspiel gegen Ruwertal HSG

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Mertesdorf/Ruwertal 37:31 (20:15)

Acht Zeitstrafen gegen die Gäste, fünf gegen die Gastgeber! So lautet die Bilanz des Spitzenspiels zwischen Tabellenführer SG Gösenroth/Laufersweiler und der Ruwertal HSG, dass die Mannschaft von Trainer Jochen Tatsch am Ende klar für sich entschied.

Doch leider wurde die Begegnung nicht dem Anspruch des Spitzenspiels gerecht. Dies lag sicher auch daran, dass die Gäste nicht ihre stärkste Besetzung aufbieten konnten, sondern auch daran, dass die Gastgeber die Ruwertaler wohl auf die leichte Schulter nahmen. Zudem verletzten sich bei den Gästen wichtige Spieler.

Von Beginn an führten die Hausherren, die den Ruwertalern lediglich den letzten Ausgleich beim 7:7 in der 13. Minute zugestanden. Ansonsten legte das Hunsrück Team ständig vor, setzte sich vom 13:12 in der 21. Minute kontinuierlich bis zur Pause zum 20:15 ab. Die Entscheidung fiel, als sich das Tatsch-Team vom 29:24 in der 47. Minute mit einem 4:0 Lauf auf 33:24 in der 52. Minute auf und davon machte und das Spiel am Ende deutlich mit 37:31 gewann.  

„Die Konzentration meiner Mannschaft war einfach nicht bei 100 Prozent. Zwar war die Begegnung im ersten Spielabschnitt lange eng, doch ich hatte nie das Gefühl, das heute etwas anbrennen könnte. Andi Schröder entpuppte sich im HSG Spiel als Alleinunterhalter! Als sich sein Bruder Christian an der Hand verletzte und wir Andi in Manndeckung nahmen, war der Angriff der Gäste deutlich geschwächt. Leider haben wir aber keine solide Abwehr geboten, dazu hatten wir heute keine Torhüterleistung! Mit dem Positionsangriff meiner Mannschaft bin ich zufrieden, dort fanden wir immer wieder gute Lösungen. Doch die Leistung der Abwehr war nicht wie erhofft und daran müssen wir im Hinblick auf das Dauner Spiel arbeiten, sonst bekommen wir Probleme. Hervorheben möchte ich Heinrich Löwen für seine Angriffsleistung: er erzielte nicht nur 8 Feldtreffer, sondern glänzte durch gute Anspiele an seine Mitspieler“, lobte SG Coach Jochen Tatsch.

„Von vorneherein war es ein schweres Spiel für uns, da drei Leistungsträger ausfielen, dazu verletzten sich Chrissi Schröder (Daumen) und Andi Backendorf (Knie) und wir müssen jetzt mal sehen, wie lange die beiden ausfallen. Uns halfen Robin Scholer und Alex Keil aus der zweiten Mannschaft aus. Dennoch mussten wir mit zwei Kreisläufern durchspielen und das haben Thomas Billen und Peter Zock gut gemacht. Die Manndeckung gegen Andi war die logische Konsequenz nach der Verletzung von Chrissi, doch damit hatten wir gerechnet. Schade ist, dass unsere Abwehr nicht so stand, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es fehlte einfach der entscheidende Schritt nach vorne oder er kam zu spät. Dies war sicher auch der Müdigkeit und den fehlenden Wechselalternativen geschuldet. Das Spiel hätten wir durchaus knapper gestalten können, doch es fehlten die Absprachen in der Abwehr. Wir haben jetzt eine schwere Zeit vor uns, müssen sehen, wie schwer die Verletzungen sein werden“, resümiert Marc Köhler, der für den aus privaten Gründen verhinderten Trainer Christian Stein die Mannschaft coachte.

SG: Olivier und J. Schneider –L. Schneider, Faust (4), Röhrig (5), Hassley (2), Nicolae (1), C. Saam (1), F. Saam (2), Conrath (5), Reuter (2), Löwen (13/6), S. Hermann (2).

HSG: Roth und Schöler – C. Schröder (4), A. Schröder (8/1), Wenzel (3), M. Simon (1), Keil, Backendorf, Billen (11/3), Zock (4), P. Simon.

Quelle: www.mosel-handball.de

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