SG Gösenroth/Laufersweiler 1974 e.V.

2. Herrenmannschaft verliert nach Achterbahnfahrt in Prüm

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten beide Mannschaften und die Zuschauer beim Verbandsliga-Spiel der 2. Herren in Prüm. Über 6:0- und 26:22-Führungen nach 55 Minuten mit 30:35 in Rückstand zu liegen, das erlebt man nicht alle Tage. Ein Spiel das geprägt war von technischen Unzulänglichkeiten und einem grenzwertigen – eher für Kufensport geeigneten – Hallenboden. Gute Phasen wechselten sich mit teilweise haarsträubenden Fehlern und Torabschlüssen ab.

Die Gastgeber verschliefen die Anfangsphase und lagen nach 7 Minuten mit 0:6 hinten, dann nahmen sich die Jungs des Trainerteams Tatsch/Meyer eine Auszeit und erlaubten den Gastgebern einen 8:1-Lauf. Es wurde deutlich, dass der Ausfall der beiden Rückraum-Mitte-Spieler Collin Reuter und Michael Dreher kaum zu verkraften ist. Die Rückraumspieler agierten statisch und ohne Kreativität. Somit konnte der körperlich deutlich überlegene aber unbewegliche Innenblock der Prümer 6:0-Abwehr nicht in Verlegenheit gebracht werden. Hinzu kamen zahlreiche Ballverluste. Der mindestens ebenso hohen Fehlerquote auf Gastgeberseite war es zu verdanken, dass unsere Mannschaft zahlreiche Treffer nach erster und zweiter Welle erzielen konnte und mit einer knappen 19:18-Führung in die Halbzeitpause ging. Weder im Angriff noch in der Abwehr konnte an die Leistung der letzten Spiele angeknüpft werden.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste und nach 38 Minuten schien unsere Mannschaft beim 26:22 auf die Siegerstraße einzubiegen. Jonas Henn zeigte wie zu Spielbeginn einige starke Paraden und sorgte damit für leichte Tore. Aber auch jetzt kehrte keine Konstanz ein, hinzu kam die Knieverletzung (Diagnose steht noch aus) von Alex Österlein, der nicht mehr eingesetzt werden konnte. Die Mannschaft war nun komplett verunsichert und im Rückraum fehlten nach Alex‘ Verletzung endgültig die Wechselalternativen, auch eine Umstellung auf einen 4:2 Angriff brachte keine Besserung. Somit kamen die Gastgeber auf eine 35:30 Führung fünf Minuten vor Schluss und hatten das Spiel damit praktisch entschieden. Eine doppelte Manndeckung sowie der Torwartwechsel zu Kai Schneider sorgten für eine Ergebniskorrektur zum Endergebnis von 34:36.

Unter dem Strich steht eine knappe und unnötige, aber aufgrund der inkonstanten Leistung unserer Mannschaft und des kämpferischen Einsatzes der Gastgeber verdiente Niederlage.

Im kommenden Heimspiel am Samstag um 15 Uhr in Rhaunen gegen den TV Bitburg II besteht Hoffnung, dass Michael Dreher und Collin Reuter wieder eingesetzt werden können. Außerdem werden wir versuchen A-Jugendliche einzusetzen, um diese an den Seniorenbereich heranzuführen. Mit entsprechender Zuschauerunterstützung sollte ein Sieg gegen die Oberliga-Reserve der Eifelaner möglich sein.

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