SG Gösenroth/Laufersweiler 1974 e.V.

Herren 1 gewinnen auch Heimspiel gegen den TV Welling 34:30

Dritter Sieg in Folge für den Aufsteiger aus dem Hunsrück, der damit weiter fleißig Punkte sammelt! In einem harten und schnell geführten Spiel, das manchmal die Grenzen des Erlaubten überschritt, verhängte das Schiedsrichtergespann Treis/Dötsch 13 Zeitstrafen und schickten zwei SG Spieler mit roten Karten frühzeitig zum Duschen!

Kämpferisch schenkten sich beide Teams nichts, am Ende fuhren die Gastgeber aber den verdienten Sieg ein. Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko führte schnell 5:1, verteidigte den Vorsprung über 9:5 und 14:10, profitierte dabei auch von den guten Leistungen der Torhüter Marvin Martin und Jan Schneider, die beide jeweils 50 Prozent der Bälle, die auf ihren Kasten flogen, parierten. Welling fand auch dank der Tatsache, dass die SG in Unterzahl zu ungeduldig war, ins Spiel zurück und verkürzte zur Pause auf 15:14.

„Wir haben zweimal in Folge viel zu früh in Unterzahl den Abschluss gesucht und wurden dafür bestraft“, ärgerte sich der SG Coach.

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der zweiten Hälfte, in der dann in der 38. Minute die roten Karten gegen Anton Domaschenko (Revanchefoul) und Stefan Hermann (dritte Zeitstrafe) folgten, so auch die Leistungsträger in der Deckung fehlten. Ohne Auswechselspieler mussten die Hunsrücker so die Restspielzeit bestreiten. Welling schien die Gunst der Stunde nutzen zu können, ging erstmals beim 19:20 in Führung! Doch dann spielten die Gastgeber ihre bessere Kondition aus.

„Die Jungs haben dann auch clever gespielt“, lobte Domaschenko, stellte dabei vor allem seine Rückraumspieler Heinrich Löwen und Florian Saam sowie Rechtsaussen David Scherschlicht in den Fokus. „Unser Rückraum war auch nach dem Ausfall von Anton brandgefährlich, zudem traf David von Aussen“.

Trotz des dritten Erfolges in Folge tritt Domaschenko auf die Euphoriebremse: „Das nächste Heimspiel gegen Daun ist für uns das Wichtigste. Dabei müssen wir mit einem Sieg unsere Erfolge bestätigen. Die Tabelle ist sehr eng, die Liga enorm ausgeglichen“.

Martin und Schneider – Löwen (12/1), Domaschenko (4), Koch (2), C. Saam (1), Friedrich (3/3), F. Saam (6), Scherschlicht (6), Hermann.

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