Pflichtsieg gegen Römerwall

HSG Hunsrück – HSG Römerwall 30:24 (14:12)

Aufatmen im Hunsrück! Die neuformierte HSG Hunsrück setzte sich gegen die HSG Römerwall am Ende mit 30:24 verdient durch, hatte aber eine Menge Arbeit mit dem Gast, der in den Anfangsminuten die Verunsicherung der Gastgeber nutzte und bei der eigenen 5:7 Führung in der 16. Minute die Auszeit nahm, die aber dem Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel in die Karten spielte.

„Obwohl wir die Jungs darauf eingestellt hatten, bekamen wir bis zu diesem Zeitpunkt die Würfe aus dem Rückraum der Gäste nicht unterbunden“, klagte Gastgebertrainer Jochen Tatsch.

Über 8:8 gelang jetzt die 11:8 Führung in der 23. Minute, die den Spielertrainer der Gäste Tim Binnes dieses Mal zur Auszeit zwangen! Bis zur Pause verlief die Begegnung dann ausgeglichen, die Gastgeber brachten einen zwei Tore-Vorsprung in die Kabine.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die auf 16:12 in der 32. Minute vorlegten, den Gast aber erneut auf zwei Tore zum 17:15 in der 39. Minute herankommen ließen. Bis zum 21:19 in der 47. Minute blieb der Aufsteiger in Schlagdistanz, dann sorgte das Hunsrück Team mit drei Treffern in Folge zum 24:19 in der 51. Minute für die Vorentscheidung.

„Ich hatte nie Bedenken, dass die Begegnung kippen könnte, es war kein enges Spiel! Sicherlich läuft es noch nicht so, wie wir uns das vorstellen, doch wir haben viele gute Sachen an diesem Abend gesehen. Mit den Jungs müssen wir Geduld haben, das wird noch eine gute Zeit dauern, bis alles passt. Römerwall hat das Beste aus seinen Verhältnissen herausgeholt, immer wieder das Tempo verschleppt und lange Angriffe gespielt. Bei den Gästen spielten Tim Binnes und Philipp Stuntz sehr stark im Rückraum. Bei uns hat man deutlich gesehen, dass die Mannschaft sich noch im Entwicklungsprozess befindet“, erklärt Tatsch.

Schneider und Kaltenmorgen – Schmidt, L. Schneider, J. Schneider, Löwen (6), Klei (5), Stürmer (3), Mangold (4), K. Schell (4), Hassley (4), Conrath (1), Koch (2), Reuter (1).

Quelle: www.mosel-handball.de