1. Herren indisponiert gegen RPS-Aufsteiger TV Offenbach

War es das bereits mit den Hoffnungen der SG Gösenroth/Laufersweiler auf den RPS Liga Aufstieg? Es scheint so, als hätte das Team von Trainer Igor Domaschenko bereits im ersten Qualifikationsspiel sämtliche Chancen verspielt.

Der TV Offenbach präsentierte sich an diesem Abend deutlich stärker als der Rheinlandvertreter, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und entführte mit einem 14:32 (5:13) Kantersieg die Punkte aus Sohren und steht damit nach dem Auftakterfolg über Niederwürzbach mit 32:23 als erster Aufsteiger fest. Den zweiten Aufsteiger ermitteln am kommenden Wochenende die sieglosen Teams aus Niederwürzbach und Gösenroth/Laufersweiler. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse scheinen aber die Saarländer die besseren Karten in der Hand zu halten.

Nach der Begegnung sprach SG Trainer Igor Domaschenko von einer katastrophalen Leistung seines Teams, das einen rabenschwarzen Tag erwischte. „Ein solches Ergebnis habe ich nicht erwartet und auch nicht für möglich gehalten. Jetzt trainiere ich die Jungs schon seit einigen Jahren, doch an eine solch schwache Angriffsleistung und eine solche Nervosität kann ich mich nicht erinnern“, sagte der SG Coach.

Vor der ungewohnten Kulisse von über 500 Zuschauern wurden die Gastgeber Opfer ihrer Nervosität. In der Anfangsphase vergaben die Gastgeber beste Chancen, darunter drei Siebenmeter. Immer wieder scheiterten die Hausherren an der aggressiven 6:0 Deckung der Gäste und ihrem überragenden Torhüter. Mit zwei Auszeiten versuchte Domaschenko in den ersten 15 Minuten seine Spieler zu beruhigen, doch das wollte einfach nicht gelingen. Dazu kamen insgesamt 11 Zeitstrafen gegen die SG Spieler, die Domaschenko in einige Fälle als überzogen empfand. „22 Minuten in Unterzahl, dazu eine katastrophale Chancenverwertung und auf der Gegenseite einen optimal eingestellten und spielenden Gast, der sein RPS Liga Format deutlich unter Beweis stellte. Zu wenig kamen wir aus den Kreuzbewegungen und es fehlte uns eindeutig die Cleverness gegenüber den erfahrenen Gästen. Die Abwehr an desem Abend war ok! Jetzt gilt es, diese Schlappe schnell zu verarbeiten, sie aus den Köpfen zu bekommen und uns intensiv auf das entscheidende Spiel in Niederwürzbach vorzubereiten. Die Jungs wissen, dass sie sich jetzt konzentrieren und dort kalt wie Hundeschnautze antreten müssen“, sagt Domaschenko, der seinen Nachwuchsspieler Jona Conrath, Torhüter Jan Schneider für die Leistung im ersten Spielabschnitt, sowie Neuzugang Johannes Schmitz lobte.

„Wir müssen abwarten, was der Fuß von Heinz Löwen macht. Ich wollte Heinz eigentlich schonen. Doch als nichts aus dem Rückraum kam, habe ich ihn eingewechselt und ihn gegen Ende wieder geschont.

J. Schneider und Martin – Conrath (2), Löwen (2), Domaschenko (1), Koch (2), E. Hermann (1), L. Schneider, Saam (1), Friedrich (2/2), D. Scherschlicht (1), Faust, Dreher, Schmitz (2).

Quelle: mosel-handball.de