Drei schwache Phasen führen in die Pleite

TV Offenbach – SG Gösenroth/Laufersweiler 32:23 (17:12)

Mit dem Sieg über Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler gewinnt der TV Offenbach wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Während sich die Gäste aus dem Hunsrück wohl kaum noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen können, vergrößert Offenbach mit diesem Sieg seinen Vorsprung auf den nächsten Rheinland-Vertreter aus Bitburg auf sechs Punkte und bringt damit auch die Eifelaner in akute Abstiegssorgen.

Über 7:2 in der 9. Minute bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Zwar kämpfte sich das Hunsrücker Team nach der Auszeit von Trainer Jochen Tatsch auf 9:8 in der 17. MInute heran, doch die Auszeit der Gastgeber sollte sich als spielentscheidend erweisen. Die Gäste legten vier Treffer in Folge nach und zogen über 13:8 in der 21. Minute der 17:12 Pausenführung entgegen. Nach dem Wechsel war die Begegnung beim 23:14 in der 40. Minute entschieden. „Es war ein schlechtes Spiel von unserer Seite, bei der die Angst greifbar und die Körpersprache eindeutig war. Bei uns summieren sich die vielen kleinen Fehler und das ist letztlich deprimierend. Es ist eine Qualitätsfrage, denn offensichtlich fehlt einigen Spielern die Oberligareife. Offenbach spielte keineswegs überragend, doch die Mannschaft zeigte uns mit ihrer Geduld, ihrem Selbstbewußtsein und ihrer starken Deckung die Grenzen auf. Wir haben erneut etliche klare Bälle verworfen. Bei uns möchte ich Martin Scherschlicht im Tor und Daniel Koch, der lange Zeit im linken Rückraum spielte positiv herausheben“, sagte Tatsch.

Oliver, J. Schneider und M. Scherschlicht – L. Schneider, E. Hermann, Nicolae (4), Koch (5), Saam, Reuter (5/1), Löwen (4), S. Hermann (4), Conrath (1)

 

Quelle: www.mosel-handball.de