SG Gösenroth/Laufersweiler 1974 e.V.

Niederlage beim Tabellenführer

VTZ Saarpfalz – SG Gösenroth/Laufersweiler 29:23 (14:11)

Erwartungsgemäß setzt sich der Tabellenführer gegen die abstiegsgefährdete SG aus dem Hunsrück durch. Die Gastgeber starten mit 3:0 und waren beim 10:5 in der 18. Minute klar auf der Siegerstraße.

„Wir sind zu ängstlich ins Spiel gegangen, hatten aber auch Probleme gegen die sehr offensive Deckung der Gastgeber“, fand SG Trainer Jochen Tatsch.

Doch sein Team, dass auf Anton Domaschenko verletzungsbedingt verzichten musste, war beim 10:8 in der 24. Minute wieder dran, über 12:10 setzte sich der Tabellenführer wieder deutlicher zur Pause auf 14:11 ab.

„Das wir uns herankämpfen konnten, lag zum einen daran, dass wir bessere Lösungen gegen die offensive Abwehr fanden und die Gastgeber ihre ersten Sechs durchwechselten. Hier hat man deutlich gesehen, wechselt Saarpfalz seine starken Rückraumspieler und den Kreisläufer, sind wir auf Augenhöhe“, sagte Tatsch.

Die Entscheidung war gefallen, als sich Saarpfalz vom 16:13 in der 33. Minute auf 19:13 in der 39. Minute verabschiedete.

„VTZ ging mit seiner Bestbesetzung in die zweite Hälfte und das machte sich gleich bemerkbar“, urteilte der SG Coach.

Noch einmal kamen die Gäste nach drei Treffern von Florin-Cornel Nicolae vom 22:16 auf 22:19 in der 50. Minute heran, doch dann kam VTZ nach der Auszeit zu zwei Treffern in Folge zum 24:19 zu den spielentscheidenden Treffern.

Zwischenzeitlich musste sich David Scherschlicht mit der Disqualifikation mit Bericht in der 46. Minute in die Kabine verabschieden. „Er hat sich leider zu einer Äußerung hinreisen lassen“, erklärte Tatsch.

„Mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden, es hält sich im Rahmen, mehr aber auch nicht. Es kam nie der Eindruck auf, dass wir hier etwas holen könnten. Saarpfalz hat heute nur das Nötigste getan. Wir stellten eine gute Abwehr mit einigen kleinen Schwächen. Letztlich spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf wieder. Wir haben vor allem gesehen, dass wir in Spielen ohne Druck durchaus gut mithalten können“, resümierte Tatsch.

J. Schneider – D. Scherschlicht (3), L. Schneider, E. Hermann, Nicolae (6), Koch (1), M. Scherschlicht, Reuter (1), Löwen (2), S. Hermann (2), Conrath (2), Friedrich (6/5)

 

Quelle: www.mosel-handball.de

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