Patzer in entscheidenden Momenten

SG Gösenroth/Laufersweiler – HV Vallendar 24:28 (12:16)

Mit einem Sieg wollte sich SG Trainer Igor Domaschenko in seinem letzten Meisterschaftsspiel von den über 200 Fans verabschieden, doch daraus wurde leider nichts. Spielentscheidend waren 10 technische Fehler seiner Jungs im ersten Spielabschnitt, die der gut organisierte Vallendarer Deckungsverband nutzte um zu einfachen Toren zu kommen. Hier war es vor allem Lukas Hertz, der auf der vorgezogenen Position einige Bälle abfing und eiskalt im Gastgebertor unterbrachte. So kamen die Gäste im ersten Spielabschnitt allein zu 7 schnellen Toren! Dennoch zeigten die Gastgeber durchaus eine gute Abwehrleistung, hatten in Pascal Olivier den gewohnt starken Keeper.

Zur Pause führte der Gast klar mit 12:16. Diesem Rückstand lief die SG nach dem Wechsel hinterher, war beim 20:22 in der 44. Minute wieder in Schlagdistanz. Im Angriff spielten die Gastgeber nach dem Wechsel konsequent ihre Spielzüge durch, standen in der Abwehr stabil, nutzten aber zweimal in Folge ihre eins gegen eins Situation nicht, vergaben freistehend vom Kreis und so setzte sich Vallendar wieder auf 21:25 in der 48. Minute ab.

„Konditionell machte sich dann unsere Überlegenheit in den Schlussminuten bemerkbar, wir kamen erneut auf 23:25 in der 52. Minute heran. Die Auszeit der Gäste kam für die Mannschaft von Christoph Barthel zum richtigen Zeitpunkt! Seine Mannschaft erzielte jetzt die beiden entscheidenden Treffer. Das Spiel hatte gutes RPS Liga Niveau. Bei uns war die Angriffsleistung im zweiten Spielabschnitt deutlich besser und ich bin sicher, dass wir jetzt unsere Angriffsleistung stabilisiert haben. Das Spiel haben wir im ersten Spielschnitt verloren, der Rückstand war gegen eine clever verteidigende Vallendarer Mannschaft nicht mehr aufzuholen. Ich bin dem Verein dankbar, der Abschied ist für mich schmerzlich, doch ich brauche jetzt einfach eine Pause, die Belastung war neben meinen Beruf einfach zu hoch. Die junge Mannschaft hat Potential, das wird sie sicher abrufen. Auf das was uns in den letzten Jahren mit dem kleinen Verein gelungen ist, bin ich stolz“, sagte Domaschenko zum Abschluss.

Olivier, M. Scherschlicht und J. Schneider – D. Scherschlicht (5), L. Schneider (2), Röhrig, Nicolae (3), Koch (3), Saam, Conrath (2), Reuter (4/3), Löwen (5), Domaschenko.

 

Quelle: www.mosel-handball.de