SG Gösenroth/Laufersweiler 1974 e.V.

Saisonauftakt vergeigt: 1. Herren unterliegt in Moselweiß

TV Moselweiß – HSG Hunsrück 27:26 (12:14)

Guter Start für die neugegründete HSG Hunsrück ins Spiel beim TV Moselweiß. Das Team des Trainergespanns Jochen Tatsch/Timo Stoffel legte nach einer schnellen 0:2 Führung auf 2:5 in der 6. Minute trotz Unterzahl vor, verteidigte bis zum 5:8 die drei Tore Führung, die Moselweiß aber in der 16. Minute zum 8:8 egalisierte. Bereits nach 10 Minute musste HSG Spielmacher Florin Nicolae verletzt aus dem Spiel und ab jetzt fehlte dem HSG Spiel die Struktur. Doch die HSG hielt zunäcxshte dagegen, zog wieder auf zwei Tore zum 8:10 davon, die auch bis 11:13 in der 27. Minute gehalten wurde. Dann kassierte Gastgeberspieler L. Schendera die berechtigte rote Karte nach einem Griff in den Arm von Jannick Stürmer, zur Pause führten die Hunsrücker 12:14.

Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel spannend, beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste ständig vorlegten und bis 21:22 in der 52. Minute die Nase vorne hatten. Erstmals beim 23:22 gelang Moselweiß die Führung, die die HSG jedoch umgehend wieder egalisierte und beim 25:26 knapp zwei Minuten vor dem Ende wieder die Führung übernahm. Die rote Karte gegen Daniel Koch nutzten die Gastgeber und sicherten sich den unerwarteten Erfolg zum Saisonstart!

„Genau das was wir nicht erwartet hatten ist eingetreten, befürchtet hatten wir es im Vorfeld. Immer wieder haben wir unsere Spieler darauf hingewiesen, dass Moselweiß je länger das Spiel dauert, das Tempo verschleppen wird. Das ist so eingetreten und wir haben uns in Einzelaktionen verstrickt. Das heute war extrem enttäuschend. Wir verstrickten uns in zuviele eins gegen eins Aktionen, hatten keinen Mut aus der Distanz und gingen nicht auf die Lücken, zwangen dafür Heinrich Löwen ins eins gegen eins Spiel. Mit ihren erfahrenen Spielern Arthur Glaubetz (11 Tore), Andreas Kölsch (7) und Benjamin Stemann (8/4) Toren war das Angriffsspiel der Gastgeber eigentlich leicht auszurechnen, doch wir konnten heute kein Vertrauen aufbauen. Zudem war unsere Torhüterleistung nicht ausreichend. Unglücklich in der Schlussminute die Aktion von Daniel Koch, für die er eine umstrittene rote Karte erhielt Doch die Schiedsrichterleistung war heute gut“, fand Tatsch.

J. Schneider und Kaltenmorgen – L. Schneider, Löwen (5), Klei (4), Stürmer (2), Mangold (4/2), K. Schell (1), Hassley (2), Conrath (1), Koch (1), Schmidt (2), Roschel (3/1), Nicolae (1)

Quelle: www.mosel-handball.de

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