Ungefährdeter Sieg für die 1. Herrenmannschaft

HSC Schweich – SG Gösenroth/Laufersweiler 23:30 (14:16)

Gut ins Spiel fanden die Gäste, die auf 1:4 vorlegten, das Spiel klar im Griff hatten und dann völlig unnötig den Gastgeber wieder ins Spiel finden ließen. Schweich glich beim 5:5 in der 12. Minute aus und kam auch nach dem 7:11 in der 17. Minute wieder auf 10:12 heran, konnte aber nie ausgleichen. So ging der Favorit mit einer 14:16 Führung in die Kabine.

Auch nach dem Wechsel blieb Schweich dran, war beim 16:17 bis 21:22 dran, doch dann setzte sich die konditionelle Überlegenheit der Gäste durch. Über 21:25 in der 48. Minute und 22:27 in der 54. Minute war das Spiel entschieden.

„Gegen den Tabellenführer haben wir unsere Sache gut gemacht, boten eine der besseren Saisonleistungen und konnten den Favoriten bis 21:22 in der 46. Minute ärgern. Dann aber gingen uns die Kräfte aus, gerieten aufgrund der Zeitstrafen zu oft in Unterzahl und so kam es zu einem verdienten Gästesieg. Wir haben den Hunsrücker das Leben schwer gemacht und hoffen jetzt, gegen leichtere Gegner auf den einen oder anderen Punkt“, erklärte Schweichs Trainer Andreas Rosch nach der Heimniederlage, bei der er fünf vergebenen Siebenmetern hinterher trauerte. „Das Spiel wäre sicherlich noch enger geworden“.

SG Coach Jochen Tatsch meinte: „Es war das erwartete enge Spiel gegen Schweich, das zum Glück nicht bis in die Schlussphase eng blieb. Unsere physische Überlegenheit gab letztlich den Ausschlag. Licht und Schatten wechselten dabei in unserem Spiel, mit dem ich aber nicht unzufrieden bin. Guten Aktionen über den Kreis, so wie wir sie im Training einstudiert haben, folgten unvorbereitete und frühzeitige Abschlüsse. Nico Hassley machte ein gutes Spiel und ist eine absolute Verstärkung für uns auf Rechtsaussen. Dazu überzeugte Luca Schneider in Abwehr und Angriff“, resümierte Tatsch.

HSC: Reich und Schmidt – Quary (6/2), T. Müller (1), Kordel, Rosch (6), Lieser, Peters (2), Nerling (2/2), Rohr (1), Karrenbauer (5)

SG: Olivier, Schneider und Scherschlicht – Schneider (3), Faust, Hassley (6), Nicolae (6/1), C. Saam (1), F.Saam (2), Conrath (2), Reuter (3), Löwen (7)

Quelle: www.mosel-handball.de