SG Gösenroth/Laufersweiler 1974 e.V.

Damen 2 haben im Derby die Nase vorne

HSG Hunsrück II – HSG Wittlich II 34:28 (20:14)

Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der Begegnung, in der die Gäste zunächst Vorteile hatten und bis 8:9 in der 16. Minute in Führung lagen. Die ersten beiden Treffer von Neuzugang Lulia Christina Nicolae, der 35-jährigen Frau des Spielertrainers des RPS Oberligisten Gösenroth/Laufersweiler, sollte dann Signalwirkung haben. Die Gastgeber legten auf 11:9 vor und zwangen so Gästetrainerin Tanja Nykytenko zur Auszeit. Tor um Tor zogen die Hunsrückerinnen jetzt davon, hatten das Spiel in der Pause beim 20:14 eigentlich entschieden.

„Wir hatten mehr Wechselalternativen und bei uns machte auch Svenja Mohr ein überragendes Spiel, erzielte 6 ihrer 8 Treffer im ersten Spielabschnitt“, freute sich Gastebertrainer Martin Bach.

„Vor der zweiten Hälfte habe ich dann gewarnt, wir leisteten uns einfach zu viele Fehler und bekamen die stärkste Spielerin der Gäste Maria Flesch nicht in den Griff. Unsere Abwehr machte es jetzt den Gästen zu einfach“, klagte Bach.

So kamen die Gäste auf 23:19 in der 42. Minute heran und hielten das Spiel bis zum 27:23 in der 49. Minute offen“. Erst dann zahlten sich die besseren Wechselalternativen der Hunsrückerinnen aus. „Gegenüber der Vorwoche haben wir unsere Fehler reduziert, sind aber noch nicht da, wo ich mit der Mannschaft hinwill. Unsere Torfrauen Franziska Wolf und Sophie Born leiteten unser Gegenstoßspiel auf Nicolae gut ein. Sie ist ein Glücksgriff für uns überzeugt mit ihrer tollen Geschwindigkeit und wurde bei uns auf den Aussenpositionen eingesetzt“, lobte Bach.

„Wenn man soviele Fehler wie wir macht, kann man ein solches Spiel nicht gewinnen. Wir waren zwar körperlich auf dem Platz, nicht aber mental. So kenne ich meine Mannschaft gar nicht“, fand Gästetrainerin Tanja Nykytenko.

HSG Hunsrück: Born und Wolf – Schug (2), Lammersmann (5), Simon (3), Mohr (8), Litzenburger (4), Bottlender (4/1), Schirokich, Wagner, Nicolea (8), Neu, Fey

HSG W: Gansen und Hayer – Junglen (2), Flesch (11/2), L. Teusch (1), Esch (3/2), Lames (1), S. Teusch (2), Fandel (1), Ertz (1), Lopez (6/1)

 

Quelle: www.mosel-handball.de

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