Hunsrück HSG muss sich in schwierigem Spiel bei Püttlingen geschlagen geben

HSV Püttlingen – HSG Hunsrück 25:21 (16:10)

Für beide Mannschaften war die Begegnung sicherlich kein normales Handballspiel: „Das Spiel wird auch sicherlich alles andere als Alltag. Es wird ein Spiel zu Ehren von Charli. Wir werden an sie denken und sie wird bei uns sein. Wir stehen als Team zusammen und stellen uns der schwierigen Situation mit ihr in unserer Mitte und in unseren Herzen! Das wird sicherlich kein Gedenkspiel für Charli werden. Dazu möchten wir den Angehörigen, den Freunden und der Mannschaft noch Ruhe und Zeit lassen. Wir brauchen in dieser schwierigen Zeit Kraft und Zusammenhalt. Ein Spiel ganz zu Ehren von Charli wird es aber geben“, so die Aussagen der Püttlinger Mannschaft vor dem Spiel gegen die Hunsrück HSG, knapp eine Woche nach dem schrecklichen Unfall ihrer Mannschaftskollegin Charlotte Braun.

Und so spielte die Püttlinger Mannschaft auch gegen den Tabellenzweiten aus dem Hunsrück, dominierte über weite Strecken des Spiels und gewann am Ende unerwartet mit 25:21!  

Bereits in der 9. Minute zog HSG Coach Sascha Burg die Reißleine, seine Mannschaft lag 5:1 zurück und lief auch nach dieser Auszeit über 11:4 in der 22. Minute dem klaren Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher.  Zur Pause führten die Saarländerinnen mit 16:10.

Nach dem Wechsel kämpfte sich der Gast auf 18:15 in der 41. Minute heran, doch die Gastgeberinnen legten nach, bauten ihren Vorsprung wieder auf 22:15 in der 49. Minute aus. Doch noch einmal zeigten die Gäste ihr Potential, verkürzten auf 23:20 in der 58. Minute, konnten aber dem Spiel nicht mehr die entscheidende Wende geben. Zu viele Chancen blieben auf Gästeseite ungenutzt, darunter vier Siebenmeter!

„Leider mussten wir in diesem heiklen Spiel auf unsere Rückraumspielerinnen Jule Jacobs und Dunja Jost verzichten. Es wurde das erwartet schwere Spiel, in dem wir einfach zu viele hundertprozentige Chancen liegen ließen“, sagte HSG Co-Trainerin Linda Geißler-Sülzle.

Born und Martin Stoleru – Nicolae (1), A. Frank (1), Wies (3/2), M. Frank (5), Reuter (1), Gilanyi (1), Hoemann (2), Gräber (3), Sülzle (4), Molz

Quelle: www.mosel-handball.de