Hunsrück HSG unterliegt in Püttlingen

HSV Püttlingen – HSG Hunsrück 23:20 (14:10)

Verdiente 23:20 Niederlage in Püttlingen – schwere Anreise und ein gebrauchter Tag! Die HSG Hunsrück verliert mit 23:20 (14:10) im Saarland nicht nur 2 wichtige Punkte, sondern auch den Anschluss an die FSG Mainz05/Budenheim II. Die Landeshauptstädter konnten das Topspiel der Oberliga RPS gegen den TV Bassenheim für sich entscheiden und haben nun die besten Karten im Kampf um die Meisterschaft. Aufgrund von Schneechaos traf der Bus der Gäste in Püttlingen nach über 2-stündiger Anreise erst um 19.20 Uhr ein, was dazu führte, dass das Spiel 10 Minuten später angepfiffen wurde.

Doch diesen Anpfiff schienen die Gäste nicht mitbekommen zu haben, der Gastgeber erwischte einen Traumstart und ging in der 6. Minute mit 4:0 in Führung. „Wir haben in den ersten 20 Minuten im Angriff gar nicht stattgefunden, immer wieder falsche Entscheidungen getroffen und in der Abwehr die Gegenspielerinnen nur begleitet bzw. deren Spiel nicht unterbunden“ berichtet HSG Trainer Sascha Burg. Ab der besagten 20. Minute und einer Abwehrumstellung – beim Spielstand von 13:7 – fand die HSG besser ins Spiel und konnte, auch durch eine gute Leistung von Sophie Born, bis zur Halbzeit auf 14:10 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Mädels aus dem Hunsrück bis zur 40. Minute beim 15:15 erstmals wieder ausgleichen und das trotz doppelter Unterzahl. Die an diesem Abend starken Saarländerinnen zogen jedoch erneut auf 20:17 davon. Nach einer weiteren Abwehrumstellung wollte sich die HSG nicht geschlagen geben und konnte durch Lizzy Sülzle in der 58. Minute erneut zum 20:20 ausgleichen. In den Schlussminuten gelang den Gästen jedoch kein Treffer mehr und das Spiel endete somit mit 23:20 für den HSV Püttlingen. „Im zweiten Spielabschnitt hat die Mannschaft Moral gezeigt, stark gekämpft und sich mit aller Macht gegen die Niederlage gestemmt. Im Angriff hatten wir einen mehr als gebrauchten Tag und haben vor allem aufgrund der ersten 20 Minuten verdient verloren. Ärgerlich und Unnötig, aber das wirft uns nicht um!“ so Burg nach Spielende.

Marx und Martin-Stoleru – A. Frank, Gilanyi, M. Frank (3), Reuter (2), Hoemann (1), Jost (4), Gräber (4), Sülzle (2/1), Jacobs (1), Schmiedebach (2), Molz, Born (1).

Quelle: www.mosel-handball.de