Überraschende Niederlage für die 1. Damenmannschaft

TG Osthofen – HSG Hunsrück 24:22 (10:11)

War das die Entscheidung im Meisterschaftsrennen? Während Tabellenführer Marpinen-Alsweiler auch die Hürde in Waldsee nimmt, patzt die Hunsrück HSG bei der abstiegsgefährdeten TG Osthofen. Damit liegen die Hunsrück HSG und der SV Zweibrücken drei Punkte hinter dem Meisterschaftsfavoriten!  Vor der Heimstärke der Osthofenerinnen hatte HSG Coach Sascha Burg im Vorfeld gewarnt und er sollte Recht behalten, zumindest im ersten Spielabschnitt.

Der Tabellenzwölfte lieferte dem Spitzenteam aus dem Hunsrück eine ausgeglichene Begegnung, ließ sich auch nicht vom schnellen 1:3 Rückstand beeindrucken, erzielte vier Treffer in Folge und führte in der 14. Minute mit 5:3! Jetzt konterten die Gäste, kamen ebenfalls zu vier Treffern in Folge und legten auf 5:7 in der 19. Minute vor, gaben die Führung jetzt nicht mehr ab. Doch abhängen ließen sich die Gastgeberinnen nicht, glichen in einem von zwei starken Abwehrreihen dominierten Spiel beim 9:9 kurz vor der Halbzeit aus, doch die Gäste nahmen die 10:11 Führung mit in die Kabine.

Und auch nach dem Wechsel hielt das „Kopf an Kopf“ Rennen an, die Gastgeberinnen unterstrichen nachhaltig ihre Heimstärke. Zwischenzeitlich gelang den Gastgeberinnen die zwei Tore Führung zum 17:15 in der 42. Minute und nach dem Ausgleich zum 17:17 in der 46. Minute nahm HSG Coach Sascha Burg die Auszeit! Doch die Begegnung blieb spannend: als den Gastgeberinnen sogar die Führung zum 21:20 in der 57. Minute gelang, lag die Überraschung in der Luft, folgerichtig nahm Burg nochmals die Auszeit. Doch die TG behielt die Nerven, legte auf 23:20 vor und hatte das Spiel 100 Sekunden vor Spielende entschieden. Am Ende stand mit 24:22 der überraschende Heimspielerfolg der Osthofenerinnen auf der Anzeigetafel. Zurecht feierte die TG zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Am Ende haderten die Hunsrückerinnen mit ihrer Abschlussschwäche, brachten allein fünf Siebenmeter nicht im Kasten der Heimmannschaft unter.

„Es war eine gerechte und verdiente Niederlage meiner Mannschaft, die es in den Anfangsminuten verpasste, früh wegzuziehen. Viele klare Chancen blieben ungenutzt, auch die Siebenmeterchancen.  In den Phasen, in denen wir in Führung lagen, haben wir uns unclever angestellt. Den Gegner hatten wir immer wieder am Rande des Zeitspiels, haben es aber versäumt, hieraus Kapital zu schlagen. So erklärt sich die Niederlage“, meinte HSG Coach Sascha Burg.

Martin-Stoleru und Born – Nicolae (2/2), A. Frank (1), Wies (3/2), M. Frank (2), Reuter, Gilanyi, Hoemann (1), Jost (1), Gräber (5), Sülzle (4), Jacobs (2), Molz.

Quelle: www.mosel-handball.de