SG Gösenroth/Laufersweiler 1974 e.V.

Zurück in die Erfolgsspur

HSG Hunsrück – DJK/MJC Trier II 32:19 (19:10)

Am Ende wurde ein Klassenunterschied zwischen dem Gastgeber, der HSG Hunsrück und der MJC Reserve deutlich! Mit einer klaren 32:19 (19:10) Niederlage musste sich das Team von Trainerin Franzi Garcia deutlich geschlagen auf den Heimweg machen. Das Team von Trainer Sascha Burg wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und ließ in keiner Phase des Spiels Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen würde. Allein das Fehlen von Routinier Silvi Solic erklärt nicht die Höhe der klaren Niederlage!

Knapp 300 Zuschauer in der Hirtenfeldhalle sahen ein faires, mit Ausnahme der roten Karte gegen Gästespielerin Kordel, einseitiges Derby unter der Leitung der unauffälligen Schiedsrichter Antosch/Stadelmeier.

„Von Beginn an zeigte sich meine Mannschaft gut erholt von der Niederlage im Saarland, taktisch hervorragend eingestellt und legte ein enormes Tempo an den Tag. Immer wieder scheiterten die Gäste an der starken und laufstarken Abwehr der Gastgeber oder fanden in Torhüterin Georgiana Martin-Stoleru Ihren Meister“, freute sich Burg.

Bedingt durch die Ballgewinne rollte ein schneller Angriff nach dem anderen aufs Tor der Gäste und da auch die Torabschlussquote stimmte, führte der Tabellenzweite bereits nach 15 Minuten mit 11:4. Auch in der Restspielzeit der ersten Halbzeit änderte sich nichts am Spielverlauf und spätestens beim 19:9, durch die mit 7 Treffern treffsicherste Spielerin an diesem Abend – Viktoria Hoemann- in der 28. Minute war der Partie zu Gunsten der HSG Hunsrück entschieden.

„Gerade in der ersten Halbzeit waren wir den Hunsrückerinnen in allen Belangen unterlegen: physisch, körperlich und spielerisch. Wir haben nicht gegen die Wucht entgegengehalten, mit denen uns die Gastgeberinnen begegnet sind. Es war deutlich erkennbar, weshalb die HSG soweit oben in der Tabelle steht und wir Drittletzter sind. So darf die Mannschaft einfach nicht auftreten, gerade im Hinblick darauf, um was es bei uns geht. Die erste Hälfte war absolut enttäuschend, die Mannschaft war mit dem Kopf nicht anwesend und zeigte eine furchtbare Einstellung“, fand MJC Trainerin Franzi Garcia zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel erlaubten sich die Gastgeber die eine oder andere Unkonzentriertheit im Angriffsspiel ohne aber Gefahr zu laufen, die Partie aus der Hand zu geben. So endete die Partie nach dem ersten und vielumjubelten Treffer von Laura Vollrath in der Oberliga RPS mit 32:19.

„Ich habe von meiner Mannschaft vor Spielbeginn eine Reaktion gefordert und Sie hat diese eindrucksvoll geliefert. Vor Spielbeginn hatte ich ein schlechtes Gefühl, da mehrere Spielerinnen diese Woche krankheitsbedingt nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnten. Aber meine Mannschaft war, wenn auch körperlich geschwächt, mental zu 100% da und aufgrund des Spielergebnisses konnte ich in der zweiten Halbzeit auch Spielerinnen aus der zweiten Reihe, die sich toll präsentierten, Ihre Einsatzzeiten geben.“ resümierte der HSG Coach.

„Nach dem Wechsel haben wir endlich vor allem körperlich dagegengehalten, auch mal Fouls gespielt. Bei uns bekam Megane Vallet erste Einsatzzeiten, Silvi Solic mussten wir komplett schonen. Jetzt gilt es Mund abwischen, nach vorne schauen und die Mannschaft muss die Lehren aus dem Spiel ziehen“, forderte die Gästetrainerin.

HSG: Born, Molz und Martin-Stoleru – Vollrath (1), A. Frank, M. Frank (2), Mohr (2), Reuter (3), Hoemann (7), Jost (5/1), Gräber (5), Sülzle (1), Jacobs (2), Schmiedebach (4)

MJC II: Gubernator und Krämer –  Vallet (4/3), Pötters (1), Irsch (5), Braun (2), A. Greinert, Kordel, Weinandy (2/1), L. Cartus, Steil (1), Mayer (2), Loscheider (1), N. Greinert (1).

 

Quelle: www.mosel-handball.de

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